PRESSEBERICHT FREIMARKTLAUF
Training für 10-km Gesundheitslauf

für totale (übergewichtige?) Sportmuffel

Günter Tewes wurde in sehr kurzer Zeit im Alter von 43 Jahren von einem absoluten Nichtsportler zu einem begeisterten Marathon- und Ultra-Läufer. Dabei konnte er zu Beginn seiner Laufkarriere im Mai 1999 nur maximal 3 Minuten bzw. 300 Meter am Stück durchhalten. Einen Monat später lief er dann das erste Mal mühelos knapp 10 km um die Thülsfelder Talsperre. Im gleichen Zeitraum, also in einem Monat, hat er sein Gewicht um 25 kg von 101 auf 76 kg reduziert. Viel wichtiger: Sein Fettgehalt sank von 36 % auf 17 %.







Im September 2000 lief er heimlich – als „Abfallprodukt“ wie er es nennt – in Berlin seinen ersten Marathon (42,195 km) in 3:64:22 Stunden (ups .... = 4:04:22).
Dabei sollte es eigentlich bleiben. Doch ein 75-jähriger Greis, der ihn auf den letzten Kilometern leicht und locker überholte und anspornte, ging ihm nicht aus dem Kopf.

So folgten 2001 zwei weitere Marathons, 2002 vier weitere und 2003 erneut vier mit einem krönenden Abschluss in New York.

Das Bild des 75-jährigen Greises lies ihn nicht los und kam ihm immer wieder vor Augen. Günter Tewes setzte sich ein Ziel, zu jeder Tages- und Nachtzeit einen Marathon im 4-Stundenbereich laufen zu können. Das Ziel hat er 2004 erreicht und bis heute gehalten.

Und 2004 wollte er es wissen. In einem Jahr bestritt er 26 Marathons. Die gleiche Anzahl wiederholte er 2005 noch einmal. Darunter sind inzwischen auch mehre Ultraläufe, Bergläufe, so z. B. der 72,7 km lange Rennsteiglauf und auch vor legendären 100-km Biel in der Schweiz schreckte er nicht zurück.

Jetzt hat er ein neues Ziel: Auf seinem 50. Geburtstag möchte er seinen 100. Marathon laufen. Dazu verbleiben ihm noch ca. 11 Monate. Am letzten Wochenende ist er auf seinem 81. Marathon für den BV Garrel in Löningen gestartet.

Dabei setzt er nach wir vor seine höchste Priorität auf den Erhalt und die Förderung seiner Gesundheit. Anders als den meisten wettkampforientierten Läufern, ist es ihm unwichtig, wann er ins Ziel kommt. Viel wichtiger ist, wie - also in welcher Verfassung - er das Ziel erreicht! Fast immer durchläuft er das Ziel hüpfend, tanzend, springend, das Publikum aufmunternd. Originalton Günter Tewes: „ Die Regenerationszeit nach einem Marathon beträgt 5 oder 6 Minuten. Sonst habe ich etwas falsch gemacht und war ich zu schnell!“

Und weil es so leicht ist (oder er es sich so leicht macht), hat er die „Sprintstrecke“ von 42,195 km „Marathönchen“ genannt.

Sein Ziel ist es, Neulinge, Einsteiger oder Wiedereinsteiger und vor allem übergewichtige Sportmuffel dazu zu ermutigen, zumindest einmal im Leben ein Marathönchen zu laufen. Dabei möchte er seine Erfahrungen weitergeben.

“Sie glauben gar nicht, welche Kräfte das in Ihnen frei setzt, wie Ihr Durchhaltevermögen wächst, und und und ..... wie leicht es ist, schnell und dauerhaft die Pfunde purzeln zu lassen.
Nur erzählen nutzt nichts. Sie müssen es fühlen, leben, spüren, genießen .....“

Der 1. Garreler Freimarktlauf könnte für viele ein Anlass sein, ein klein wenig für die Gesundheit zu tun. Es gibt zwar viele Lehrbücher und Trainer für leistungs- oder zeitorientierte Läufer. Für gesundheitsbewusste just-for-fun-Hobbyläufer ist es allerdings Mangelware. Und gerade hier werden die meisten Fehler gemacht, einfach aus Unwissenheit, weil wir leistungsorientiert erzogen.

Und viele, die zu joggen beginnen, hören wegen kleiner Fehler, Überforderung, falschem Ergeiz u. ä. vorzeitig wieder auf. Günter Tewes hat schon viele Freunde und Bekannte mit in den Bann gezogen und möchte nun seine Erfahrungen, Trainings- und Ernährungstipps, mentale Techniken und vieles andere mehr an (übergewichtige) Sportmuffel weitergeben. „Je unsportlicher und übergewichtiger jemand ist, desto größer, schneller und leichter ist der Erfolg.“

Eines sei hier noch einmal klargestellt: Es geht hier nicht um Leistungssportler, die verkrampft nach guten Zeiten und Siege ringen. Eben nur für Marathönchenfreunde. Wenn Sie sich quälen wollen, sind Sie bei Günter Tewes total an der falschen Adresse. Bei ihm gibt es nur Spaß im Wohlfühlbereich, und wer den echten Kick, den Runner's High, den FLOW erleben will, der läuft ein ganz klein wenig schneller, nur wenn er will.

Dabei hat er absolut nichts gegen Leistungssportler, im Gegenteil, er schätzt deren harten Einsatz sehr. Günter Tewes braucht meist doppelt so lange, wie der schnellste. Trotzdem bleibt er seiner Devise treu: „Ich bezahle meistens für 5,5 bis 6 Stunden und es ist verdammt schade, dass ich die Zeit selten ganz ausnutze“.

Wer Interesse hat, als Neuling, Einsteiger oder Wiedereinsteiger oder vor allem als übergewichtiger Sportmuffel den 1. Garrel Freimarktlauf zu finishen (beenden), möge sich bitte melden bei:

Günter Tewes: 04474-947059
Volker Hermann: 04471-961131